Patienten mit Kleinkindern

MS- Patientinnen und Patienten mit versorgungspflichtigen Kleinkindern oder körperlicher Behinderung mit starker Einschränkung der Mobilität und Selbstständigkeit müssen jetzt im Falle eines Schubes tage- bzw. teilweise wochenlang auf ihre Kortisonbehandlung im Krankenhaus warten und mit dem Krankenwagen dorthin transportiert werden. Sie blockieren unnötigerweise teure Rettungsmittel und Krankenhausbetten. Mittlerweile hat Sida e.V. seit der Kündigung des…

MS-Ambulanz der MHH

Krankenhausärztinnen und -ärzte (so mitgeteilt in der E- Mail von Fr. W. vom 14.09.2017 über die Behandlung in der MS-Ambulanz der MHH) erkundigen sich bei MS-Patienten über die Situation bei Sida, weil der „Ansturm“ von MS- Patientinnen und Patienten dort nicht mehr bewältigt werden kann. Bereits vor Kündigung der IV-Verträge lag die Wartezeit für einen…

MS-Infusionsbehandlungen

Betroffene, die eine Immuntherapie mit monoklonalen Antikörperinfusionen ( Tysabri®, Mabthera ®, Lemtrada®) zur Behandlung der Multiplen Sklerose erhalten, telefonierten alle Neurologen und Neurologischen Kliniken in Hannover und der Region Hannover ab, um zu erfahren, wo sie zukünftig ihre intravenösen Immuntherapien bekommen können. Bis auf die Neurologische Klinik des Henriettenstiftes in Hannover haben sämtliche Krankenhäuser und…

Patientin abgewiesen

Bei Frau. J.K.( AOK) trat am 04.01.2018 ein Schub auf, der wegen der zahlreichen Medikamente, die sie regelmäßig nehmen muss und der möglichen Wechselwirkungen nicht ambulant behandelt werden konnte. Das Hamelner Krankenhaus hat die Patientin abgewiesen und einen Allgemeinarzt in der Nähe beauftragt die Therapie durchzuführen. Dieser lehnte dann jedoch die Therapie ab. Die Patientin…

Überflüssige Untersuchungen, falsche Behandlungen

MS- Patientinnen und Patienten beklagen sich über die Durchführung überflüssiger Untersuchungen in Krankenhäusern und über eine „falsche“ Behandlung, z.B. mit zu wenig Kortison (2000/1000/500 mg Methylprednisolon/Infusion). So z.B. geschehen mit Herrn W. Mitte Juni 2017: obwohl der Patient mitteilte, dass er aufgrund langjähriger Erfahrungen zur Verbesserung der Schubsymptomatik eine höhere Kortisondosis benötigt, wurde nach „Standardschema“…

Lange Latenzen

Da die Bettenkapazitäten der Kliniken oft begrenzt sind, und so MS-Patienten im Falle eines Schubes oft nicht sofort stationär aufgenommen werden können, vergehen zwischen Auftreten der Schubsymptome und Beginn der Kortisonbehandlung nun häufig längere Latenzen (so z.B. bei Frau K.: Wartezeit zwischen Krankenhauseinweisung und stat. Aufnahme 14 Tage). Frau T. (DAK) wurde in 4 Krankenhäusern…