Krankenhausärztinnen und -ärzte (so mitgeteilt in der E- Mail von Fr. W. vom 14.09.2017 über die Behandlung in der MS-Ambulanz der MHH) erkundigen sich bei MS-Patienten über die Situation bei Sida, weil der „Ansturm“ von MS- Patientinnen und Patienten dort nicht mehr bewältigt werden kann. Bereits vor Kündigung der IV-Verträge lag die Wartezeit für einen Termin in der MS-Ambulanz bei acht Monaten. Im Hinblick auf die Behandlungsoptionen für MS- Erkrankte in der MHH berichtete Frau M., dass man ihr bei der MHH zunächst für Dezember einen Termin zur regelmäßigen Kortisonbehandlung gegeben hatte. Als sie sich dann aufnehmen lassen wollte, schickte man sie nach Hause, weil kein Bett frei sei.
Zur Vermeidung gesundheitlicher Schäden auch durch die psychische Belastung infolge der unsicheren Versorgungssituation wird Frau M. jetzt – auf privater Basis – im häuslichen Umfeld von Sida e.V. versorgt.

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