Pressemitteilung

Hannover. Für Menschen mit der Diagnose Multiple Sklerose (MS) gibt es Hoffnung auf eine verbesserte Versorgung – flächendeckend in ganz Niedersachsen. Dies berichtete das Vorstandsmitglied des Pflegevereins SIDA e.V., Tanja Potulski, am Mittwoch bei einer Patientenveranstaltung zum Welt-MS-Tag. Die Landesvertretung der AOK habe einen ersten Gesprächstermin mit SIDA e.V. im Juni vereinbart, bei dem es um den Wiederaufbau/Ausbau der integrierten Versorgung bei MS gehen soll. Frau Potulski wies darauf hin, dass Patienten mit Multipler Sklerose für Ärzte besonders komplizierte, und für die Krankenkassen besonders teure Fälle sind. Deshalb ist es für die Betroffenen nicht immer leicht, eine angemessene Therapie und Versorgung zu bekommen. Der Zugang zu einer guten Behandlung ist für die Betroffenen schwierig und zeitaufwändig.

Um für Verbesserungen eintreten zu können, müssten die bestehenden Defizite und Lücken in der Versorgung deutlich und sichtbar gemacht werden, so Potulski. Darum wirbt sie unter dem Motto „Gesicht zeigen für eine bessere Versorgung“ zur Teilnahme einer Studie, die die Versorgungssituation in Niedersachsen bei MS aus Patientensicht darstellen soll. Für besondere Notlagen und Härtefälle bietet SIDA e.V. bereits seit Januar eine individuelle und vertrauliche Beratung an.

Das Angebot kann künftig auch online über die Homepage angefragt werden.

Tanja Potulski spricht beim Welt-MS-Tag am 30.05.2018 in Hannover vor Betroffenen / Foto: SIDA Hannover e.V.

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